First Stop: New York City

Lisa Reisen 2 Comments

Hi und sch├Ân, dass Du da bist! ­čÖé

Willkommen beim zweiten Eintrag in der Kategorie „Reisen“. Dies ist doch eine eher ungew├Âhnlichere Kategorie f├╝r meinen Blog, aber ich wollte meine Eindr├╝cke der Reise einfach mit euch teilen. Und hier euch auch mitteilen, dass nicht alles glatt gelaufen ist.

Ankunft am Flughafen

Nachdem wir in Frankfurt am Main abgehoben, einen kurzen Zwischenstopp in Oslo eingelegt haben, kamen wir in New York um 13:15 Uhr (Ortszeit) an. Am Flughafen waren wir zuerst einmal ├╝berrumpelt von der ewig langen Schlange an der Sicherheitskontrolle. Die Schlange bewegte sich nur in kleinen Schritten vorran und wir verbrachten fast 2 Stunden mit dem Anstehen bis wir endlich dran kamen und unseren ersten Stempel in unseren Reisepass bekamen. ­čÖé Die Einreise an sich verlief recht unkompliziert, wir wurden lediglich nach dem Grund unserer Einreise gefragt. Ich muss zugeben, dass ich schon etwas Respekt vor der Einreise hatte, da auch viel im Internet geschrieben wird wie kompliziert es doch sei und, dass man sehr h├Âflich sein soll und alles sehr streng abl├Ąuft. Aber an sich ist es lediglich wichtig so h├Âflich wie zu jedem anderen Menschen auch zu sein. Immer hin sind die Menschen am Flughafen ebenfalls h├Âflich zu dir, also wieso solltest du ihnen nicht auch h├Âflich begegnen? ­čśë Oder einfach ausgedr├╝ckt: Du m├Âchtest h├Âflich behandelt werden, dann behandele die anderen auch h├Âflich.

Die Fahrt zur Unterkunft

Wir haben uns bewusst f├╝r eine AirBnB-Unterkunft entschieden. Wir wollten in keinem ├╝berteuerten Hotel einchecken, wo wir ohnehin nur zum Schlafen sind. New York gilt als teure Stadt und dies w├╝rde ich genau so sehen. H├Ąufig sei das Fr├╝hst├╝ck in den Hotels auch nicht so ├╝ppig und angemessen f├╝r den Preis, so steht es zumindest vermehrt im Internet. Ich kann hierzu keine Meinung ├Ąu├čern, da wir ja nicht in einem Hotel ├╝bernachtet haben.
Nachdem wir unsere Koffer eingesammelt hatten, haben wir uns mit Hilfe von einem netten Uber-Fahrer zu unserer Unterkunft fahren lassen. Uber ist eine Plattform auf der private Leute Fahrten anbieten k├Ânnen. In Amerika ist dieses System weitverbreitet und nebenbei bemerkt h├Ąufig g├╝nstiger als Taxis. ­čśë

Die Unterkunft

Der Sonnenuntergang vom Balkon der AirBnB Unterkunft ├╝ber Brooklyn.

Unsere Unterkunft ist ein Appartment ├╝ber zwei Etagen und uns stehen sowohl zwei Badezimmer als auch eine vollausgestattete K├╝che zur Verf├╝gung. Die Unterkunft liegt im Stadtteil Brooklyn, also sind wir zwar nicht mitten im Zentrum untergebracht, aber durch das gut ausgebaute U-Bahnnetz ist man in 20 Minuten mitten in Manhatten. ­čÖé Au├čerdem hatten wir einen grandiosen Blick ├╝ber Brooklyn bei Sonnenaufgang und auf der anderen Seite zur Skyline von New York.

Die Stadt erkunden

Wir haben uns in New York immer mit der U-Bahn bewegt. Es war so einfach viel leichter die Stadt zu erkunden und nebenbei auch g├╝nstiger. Es gibt die sogenannte MetroCard, welche du immer wieder aufladen kannst und somit nicht bei jedem Fahrtantritt eine extra Fahrkarte ziehen musst. Dieses System kenne ich bereits aus London und habe es dort auch schon als sehr einfach empfunden. Die einzelnen Tage haben wir mit Sightseeing verbracht.

Das ist das One World Observatory von unten auf dem Gel├Ąnde des 9/11 Memorial aufgenommen.

Wir haben uns an einem Tag das 9/11 Memorial Museum angesehen und waren auf dem One World Observatory und haben den Ausblick auf die gesamte Stadt genossen. Anschlie├čend haben wir ein super leckeres Restaurant entdeckt – „Blue Smoke“. Hier haben wir sehr leckere Burger gegessen. Dieser Laden ist f├╝r uns ein kleiner Geheimtipp, denn man sitzt mitten im Zentrum und doch recht gesch├╝tzt. Die Burger waren super lecker und das Personal sehr freundlich und zuvorkommend. Hier investiert man sein Geld sehr gerne. ­čÖé

Weiter gehts in den Central Park

Mitten im Central Park hat man dennoch einen Blick auf einige Hochh├Ąuser.

Nat├╝rlich wollten wir uns auch die gr├╝ne Oase der Stadt ansehen –┬á den Central Park. Auf dem Weg dorthin haben wir uns noch einen Bagel von einem typischen Stra├čenverk├Ąufer geg├Ânnt. Auch sehr zu empfehlen! Denn der Bagel wird mit frischen Zutaten in diesen kleinen, unscheinbaren Wagen zubereitet und man bekommt etwas sehr frisches und leckeres in die Hand. Mhmmmm! Im Central Park angekommen sind wir ├╝berrumpelt von den vielen Pferdewagen, die einem eine Fahrt durch den Central Park anbieten. Aber Vorsicht! Die Preise sind ├╝berteuert und meistens gelten sie pro Minute! Das wird ein teurer Spa├č und letztendlich kann man den Park besser zu Fu├č erkunden. Die Wege sind h├Ąufig auch etwas schattig und der ganze Park ist sehr sauber – also lieber bequeme Schuhe anziehen und den Park zu Fu├č erkunden. ­čÖé

Eine kurze Pause in einem schattigen Pl├Ątzchen, eine wundersch├Âne Halle, mitten im Central Park.

Da an diesem Tag 32┬░ herrschten, suchten wir in einer wundersch├Ânen Halle etwas Schatten und setzten uns auf die k├╝hlen Steine. Diese Idee hatten einige Leute und zu unserer ├ťberraschung auch 3 verschiedene asiatische Hochzeitsp├Ąrchen, die diese wunderbare Location f├╝r wundersch├Âne Hochzeitsfotos nutzten. Direkt vor der Halle stand ein riesen gro├čer Springbrunnen und dahinter befand sich ein gro├čer See, den man mit einem Paddelboot erkunden konnte. Hierf├╝r war es uns allerdings zu hei├č und wir waren in der prallen Mittagssonne unterwegs gewesen.

Fazit

New York City ist eine riesen gro├če Stadt und wahrscheinlich haben wir gerade einmal 10 % der Stadt gesehen. Uns hat die gr├Â├če Stadt dennoch mehr als erschlagen und wir m├╝ssen zugeben: Was alle an dieser Stadt fasziniert, k├Ânnen wir nicht nachvollziehen. Wir haben die Mehrheit der New Yorker als m├╝rrisches V├Âlkchen kennengelernt und alle Hetzen von A nach B. Keiner hat mal ein L├Ącheln auf den Lippen oder w├╝nscht einem einen sch├Ânen Tag. Sicherlich gibt es Ausnahmen, aber die typische Aussage „die Amerikaner sind alle viel h├Âflicher als die Deutschen“, k├Ânnen wir f├╝r New York nicht als wahr best├Ątigen. Wir waren froh, dass wir nur 3 Tage in New York verbracht haben und es nun f├╝r uns weiter in den S├╝den und an den Strand geht. Wahrscheinlich ist das eher unsere Welt und wir sind weiter neugierig und gespannt auf die Menschen im S├╝den.
Ein gro├čer Pluspunkt war f├╝r uns jedoch die AirBnB-Unterkunft und wir w├╝rden es wieder tun. ­čÖé

F├╝hlt euch umarmt und ihr seid wunderbar!

Eure Lisa ­čÖé

Comments 2

  1. Sch├Ân geschrieben und interessante Einblicke! ­čĹŹ­čÖé
    In einer Stadt wie New York ist die Anonymit├Ąt sicher nicht ungew├Âhnlich, hoffentlich habt ihr sp├Ąter dann doch noch nette und gut gelaunte Menschen getroffen…

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