Du bist es wert!

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Wer kennt es nicht – Selbstzweifel. Irgendeine Stimme im Kopf sagt einem „Du schaffst das nicht“. Und schon sinkt der Mut das neue Hobby auszuprobieren, den Job in einer ganz anderen Branche auszuprobieren oder einfach etwas Neues zu wagen. Aber genau darum geht es doch im Leben – raus aus der Komfortzone und rein in eine neue Welt voller neuer Möglichkeiten. Doch was ist mit den Selbstzweifeln? Einfach den Power-Knopf drücken funktioniert bei unseren Gedanken nicht. Ich persönlich sehe mich häufig Selbstzweifeln ausgesetzt und das in vielen Bereichen, ob es nun um mein Äußeres geht oder darum einen Schritt in eine unbekannte Richtung zu wagen. Im Grunde sind das alte Muster, alte Verhaltensweisen die wir imitiert haben. Vielleicht sogar Aussagen die einmal wirklich uns gegenüber von unseren Eltern, Geschwistern oder Freunden gesagt wurden. Das sitzt tief und hemmt uns auch wenn es Jahre her ist. Oft kommt es vor, dass wir als Kinder klein gehalten werden und vielleicht sogar als junge Heranwachsende. Wir werden vielleicht sogar in Watte gepackt, sodass uns ja nichts passieren kann. „Klettere da nicht rauf, du könntest dich verletzen!“, „Wieso willst du dein Abitur nachholen? Du hast doch einen Realschulabschluss, das Abitur ist viel zu schwer.“ und all solche Aussagen sind vielleicht gefallen. Diese haben sich dann in deinem Kopf festgesetzt und du hast dir als kleines Kind vielleicht noch unterbewusst gedacht, dass es schon stimmen könnte, wenn ein Erwachsener sagt es sei zu riskant auf das Klettergerüst zu klettern.

All das hat etwas mit unserem sogenannten inneren Kind zu tun. Dieses innere Kind hat jeder von uns in sich und es ist genährt worden von Liebe, Zuneigung, Angst, Scham, Glück und vielen anderen Gefühlen. Wenn solche Sätze wie oben beschrieben häufig gefallen sind sind eher die negativen Gefühle präsenter und das innere (Schatten-)Kind ist verunsichert. Das Schattenkind hat die negativen Gefühle und Ängste verinnerlicht, wohingegen das Sonnenkind die positiven Gefühle innehat. Ich persönlich habe mich lange und intensiv mit meinem Inneren Kind befasst und lerne Stück für Stück es anzunehmen und mit ihm in Kontakt zu treten. Ich musste mir eingestehen, dass ich eher das Schattenkind innehabe, da ich häufig solche Sätze wie oben beschrieben gehört habe. Dennoch ist es wunderbar mit mir und meinem inneren Kind in Kontakt zu sein und dadurch stetig zu wachsen. Trete mit deinem inneren Kind in Kontakt, beschäftige dich mit dir und deinem inneren Kind. Es lohnt sich und es macht so vieles verständlich wieso etwas so ist wie es ist. Ich werde in Zukunft auch noch über meine berufliche Laufbahn als Sozialarbeiterin/Sozialpädagogin schreiben und dadurch wurde ich aufmerksam auf mein inneres Kind und habe mich damit beschäftigt. Außerdem hadere ich aktuell an zwei Punkten mit mir: Zum einen wegen diesem Blog, da mein inneres Kind verunsichert ist, ob das was ich hier schreibe bzw. mir mit diesem Blog wünsche wirklich umzusetzen ist. Da herrscht große Verunsicherung. Und zum anderen möchte ich gerne meine inneren Stimme folgen und mich endlich mehr der Fotografie widmen. Ich merke immer wieder, dass mir das Kreative in meinem Leben fehlt und ich möchte mir dies durch die Fotografie in mein Leben holen. Und auch hier hat mein inneres Kind Zweifel, ob dies gelingen kann. Das ganze Leben ist ein Prozess und zwar ein so wunderbarer, weil man stetig weiter wachsen und erstrahlen kann. Und jeder von uns ist es wert in seine Höchstform zu gelangen und das Beste aus sich heraus zu holen.

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