Auf und Ab

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Alles ist immer rosarot, idyllisch und wunderbar in einer Beziehung? Pustekuchen. Es ist laut und leise, es ist harmonisch und disharmonisch, es ist ganz nah und distanziert. Es ist immer beides, denn wo Licht ist ist auch Schatten. Genau so gibt es auch immer phasenweise positive und negative Zustände.

Wellenbewegungen

Alles ist im Fluss und wo zwei Menschen aufeinander treffen, viel gemeinsame Zeit verbringen, ja sogar das Leben miteinander verbringen gibt es auch immer mal Höhen und Tiefen in der Stimmung, der Zugänglichkeit, dem Verständnis und der Einigkeit. Es gibt Phasen wo alles quasi rund läuft, man ist liebevoll zueinander, ist sehr vernarrt ineinander und gerne beeinander. Und dann gibt es Phasen in denen jedes Wort das Falsche sein kann und man sich mehr Freiraum sucht, da man vielleicht einfach etwas mehr Zeit mit sich selbst braucht. Aber das ist völlig in Ordnung und der Lauf der Dinge.

Und wie da wieder raus kommen?

Also vorab nochmal: Es ist völlig normal, dass eine Beziehung eine Mischung aus Auf und Ab’s ist. Jeder der etwas anderes behauptet redet sich die Sache schön oder gibt nicht offen zu, dass es auch mal schwierigere Zeiten gibt. Nur lernt man mit der Zeit sich immer besser kennen und entwickelt eigene Kommunikationsregeln, um wieder gemeinsam auf dem selben Boot zu sitzen und gleichmäßig in die selbe Richtung zu rudern. Natürlich funktionieren diese Kommunikationsregeln manchmal auch nicht und jeder muss sich erst einmal wieder Erden und runterfahren. Aber es ist so wichtig, danach noch einmal ins Gespräch zu gehen und das auf Augenhöhe. Und es ist ebenso wichtig, dass das nicht nur der Part ist von einem der beiden Partner – auch hierzu gehören immer Zwei. Und zwar auch Zwei die gemeinsam an der Beziehung, aber jeder auch an sich selbst arbeiten möchte.

Beziehungsarbeit ist kein Zuckerschlecken

Natürlich ist die Arbeit an der Beziehung und auch an sich selbst nicht immer einfach und häufig muss man sich inneren Blockaden, alten Mustern (egal ob Denk- oder Handlungsmuster) und festgefahrenen Ansichten stellen. Manchmal muss man sich auch dem inneren Kind bewusst werden und was da genau in einem gerade abläuft. Es ist nicht leicht und eins muss man immer sein: Ehrlich zu sich selbst! Ansonsten funktioniert es nicht, denn dann redet man es sich schön oder verschließt sich völlig für die persönliche Weiterentwicklung.
Eine weitere wichtige Voraussetzung ist, dass man einen Partner/eine Partnerin an der Seite hat die ebenfalls bereit ist an sich und der Beziehung zu arbeiten und nicht alles nur auf den Anderen schiebt. Denn alleine kann man nicht wippen, um es bildlich auszudrücken. 😉

Zum Abschluss habe ich hier noch zwei Buchempfehlungen. Ich habe beide Bücher selbst gelesen und sie hatten viele Denkanstöße, die mich dann weiter in meiner persönlichen Weiterentwicklung brachten.

Buchtipps:

Schlüsselsätze der Liebe (Oskar Holzberg)

Oskar Holzberg ist vielleicht bekannt aus seiner regelmäßig erscheinenden Kolumne in einer bekannten Frauenzeitschrift. Hier bringt er auf einer DIN A4 Seite unglaublich hilfreiche Tipps auf den Punkt und das aus seiner Praxis als Paartherapeut. Er bringt es auf den Punkt und regt mich hier immer wieder zum Nachdenken an. Sein Buch umfasst insgesamt acht Kapitel und porträtiert viele Situationen innerhalb einer Beziehung, aber auch grundsätzliches wie die Unterschiedlichkeiten von Mann und Frau.

Das Kind in dir muss Heimat finden (Stefanie Stahl)

Stefanie Stahl schreibt in ihrem Buch nicht nur hilfreiche Tipps, sondern schafft auch eine Grundlage mit Basiswissen über die psychischen Grundbedürfnisse und wie unsere Kindheit unser Verhalten im Erwachsenenalter prägt. Auch wird nicht nur theoretisch etwas vermitteln, sondern immer wieder mit Übungen an die Praxis heran geführt. Wenn man möchte so kann man dieses Buch als Praxisbuch verwenden und immer wieder nach dem Lesen der Theorie dies in praktischen Übungen ausprobieren.
Info: Bei den Links handelt es sich um Affiliate Links. Danke für Eure Unterstützung. 🙂

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